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Erlesenes

Alles zur Bohne - Kaffeeweisheiten

Um zu den Wurzeln des Kaffees und seines Anbaus zu gelangen, muss man relativ weit in der Geschichte zurück gehen: Mit ziemlicher Sicherheit steht fest, dass Kaffee das erste Mal im 9. Jahrhundert erwähnt wurde, und zwar in Äthiopien. Von dort trat er einige Jahrhunderte später über Arabien seinen Siegeszug um die Welt an.

Im 17. Jahrhundert wurde Arabien seiner Monopolstellung beraubt – Holland war als ernstzunehmender Mitstreiter ins internationale Kaffeegeschäft eingestiegen. Mit sehr viel Geschick hatten sich die Holländer mittels einer List eine Kaffeepflanze aus Arabien verschafft. Man züchtete selbst Pflanzen und fand in den tropischen Gebieten Javas die perfekten Voraussetzungen zum Kaffeeanbau. Von dort aus verbreitete sich der Kaffee nach Mittel- und Südamerika, auch hier meistens durch Diebstahl der Kaffeesträucher und deren weiterer Kultivierung.

Die Länder dort gehören auch heute noch zu den besten Kaffeeproduzenten der Welt, fantastischer Rohkaffee erreicht uns aus den herrlichsten Regionen und man braucht schon ein gutes Näschen bei dieser Riesenauswahl. Schliesslich ist Bohne nicht gleich Bohne: Kaffeebohnen aus den unterschiedlichsten Anbaugebieten bieten nach der Röstung ein so breites Spektrum an verschiedenen Aromen – das hätten Sie einem Kaffee gar nicht zugetraut. Mit über 1000 Aromen gehört er zu einem der abwechslungsreichsten Nahrungsmittel.

Und nicht nur das, Kaffee oder gerade Espresso regt Ihre Verdauung und Ihre Fettverbrennung an, schützt das Herz, enthält Antioxidantien zum Schutz des Körpers vor Schadstoffen, Krebs und sogar Diabetes. Damit hat man noch lange nicht alle positiven Eigenschaften des Kaffees oder Espressos erwähnt, aber vor allem das Kaffee/Espresso-Genuss-Erlebnis ist wohl auch das wichtigste für Millionen Kaffee- und Espressoanbeter rund um den Erdball – mit den gesundheitlichen Aspekten als erfreuliche Zugabe.

 

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